Spielplan 2026

Live-Musik
für die Stadtteile.

Wir verbinden Artists, Bands, Technik, Veranstalterinnen und besondere Orte, damit kleine öffentliche Konzerte, Sessions und kulturelle Begegnungen in den Stadtteilen entstehen.

Musik entsteht dort, wo Menschen zusammenkommen.

Hof, Garten, Stadtteil

Kleine Bühnen, große Abende.

AkustikJazzFolkLesung & Klang

Was ist Stadtteilmusik?

Ein dezentrales Kulturformat, das vor deiner Haustür spielt.

Stadtteilmusik bringt Konzerte dorthin, wo Menschen leben. Musikerinnen, Musiker und Bands werden sichtbar, neue Orte werden entdeckt, und Kultur passiert direkt in der Nachbarschaft: im Hinterhof, im Garten, im Vereinsraum, auf der Wiese.

Prinzip

Dezentral

Nicht eine große Bühne im Zentrum, sondern viele kleine Bühnen in den Stadtteilen.

Zugang

Öffentlich

Die Konzerte sind offen, niedrigschwellig und ohne Eintrittsschwelle.

Inhalt

Kulturell

Musik und Wort im Vordergrund, keine Hintergrundbeschallung, kein Konsum-Rahmen.

Für wen

Stadtteilmusik verbindet fünf Welten.

Es funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Hier sind die Rollen, die das Format tragen.

Artists & Bands

Du spielst, singst, machst Lärm oder leise Töne. Hier findest du Auftritte, die zu deinem Programm passen.

Veranstalterinnen & Veranstalter

Du willst in deinem Stadtteil, deinem Hof, deinem Verein ein Konzert ermöglichen. Wir helfen bei Förderung und Technik.

Technik & Sound

Du kennst dich aus mit PA, Licht, Monitoren und Stage-Setup. Hier bist du Teil des Teams, nicht im Hintergrund.

Locations & Gastgeber

Hof, Garten, Vereinsraum, Wiese, ungewöhnlicher Ort. Wenn du eine Tür öffnest, wird sie zur Bühne.

Publikum & Nachbarschaft

Du gehst gerne raus, magst Live-Musik und lernst deinen Stadtteil neu kennen. Genau dafür ist Stadtteilmusik.

Was kann entstehen

Von Hof bis Konzertsaal, von Session bis Lesung.

Was daraus wird, entscheidet der Stadtteil. Eine Auswahl an Formaten, die im Förderprogramm 2026 denkbar sind.

Format

Hofkonzerte

Wohnzimmer unter freiem Himmel, Akustik, Nachbarschaft.

Format

Gartenkonzerte

Open Air, Schatten, Bäume, ein langer Sommerabend.

Format

Kleine Open-Air-Konzerte

Platz, Wiese, Bühne, ein paar dutzend Menschen.

Format

Indoor-Konzerte

Vereinsräume, Säle, Läden, Galerien, Bibliotheken.

Format

Lesungen mit Livemusik

Wort und Klang, die sich gegenseitig tragen.

Format

Jam-Sessions

Treffpunkt für Musikerinnen und Musiker, spontan und offen.

Format

Workshops

Kurz, praktisch, im Kiez. Vom Songwriting bis zur Loop-Station.

Format

Nachbarschaftskonzerte

Quartier statt Quote, Begegnung statt Beliebigkeit.

Format

Community-Events

Musik als Aufhänger für ein Stadtteil-Fest im Kleinformat.

Spielplan

Kommende Konzerte in den Stadtteilen.

Die Karten sind so strukturiert, dass sie später aus einer Datenbank oder API kommen können. Stand jetzt: Beispieltermine für 2026.

Di., 12. Mai 2026 · 19:30 Uhrbestätigt

Hofkonzert im Hinterhof

Akustisches Konzert im Hinterhof. Drei Stimmen, zwei Gitarren, ein Cello. Picknickdecke willkommen.

Stadtteil
Bierstadt
Location
Hinterhof, Limburger Straße
Artist
Lina & die Heckenrosen
Genre
Indie-Folk
Mehr erfahren →
Do., 04. Juni 2026 · 20:00 UhrFörderung offen

Lesung mit Livemusik

Kurze Geschichten aus dem Stadtteil, live am Klavier begleitet. Eintritt frei, Spenden willkommen.

Stadtteil
Biebrich
Location
Stadtteilbibliothek Biebrich
Artist
Sascha Aue (Lesung) & Marit Wenzel (Klavier)
Genre
Wort & Klavier
Mehr erfahren →
Sa., 18. Juli 2026 · 18:00 Uhrin Planung

Gartenkonzert unter Platanen

Drei Stimmen, ein Kontrabass, viel Schatten. Open Air, barrierearm, Getränke vor Ort.

Stadtteil
Südost
Location
Gemeinschaftsgarten Mainzer Straße
Artist
Trio Rotkappchen
Genre
Jazz
Mehr erfahren →
Sa., 22. Aug. 2026 · 17:00 Uhrin Planung

Nachbarschafts-Session

Sechs kurze Sets, ein langer Nachmittag. Wer mitspielen will, meldet sich über das Member-Feature.

Stadtteil
Klarenthal
Location
Bürgerhaus Klarenthal
Artist
Offene Bühne (6 Acts)
Genre
Session
Mehr erfahren →

Artists

Stimmen, die in die Stadtteile gehören.

Eine Auswahl an Musikerinnen, Musikern und Ensembles, die im Stadtteilformat denkbar sind. Profile sind später editierbar.

Indie-Folk

Lina & die Heckenrosen

Dreistimmiger Indie-Folk mit deutschen Texten, leisen Gitarren und einem Cello, das mehr sagt als viele Worte.

Besetzung

  • · Lina Vogel (Gesang, Gitarre)
  • · Mira Bach (Gesang, Cello)
  • · Jan Roth (Gitarre)

Technik

2x DI, 1x Kondensatormikrofon, 1x Monitor. Strom 230V in der Nähe. Kein Schlagzeug.

Modern Jazz

Trio Rotkappchen

Jazz mit warmen Arrangements, nah am Song, mit Raum für Improvisation. Spielt leise, laut und dazwischen.

Besetzung

  • · Jana Roth (Gesang)
  • · Tom Kessler (Kontrabass)
  • · Ahmet Demir (Klavier)

Technik

Klavier (oder Stage-Piano 88 Tasten), Kontrabass-DI, Gesangsmikrofon, 2 Monitore, Strom 230V.

Klavier / Liedermachung

Marit Wenzel (Solo)

Eigene Lieder, kurze Geschichten, ein Flügel oder ein gutes Stage-Piano. Funktioniert auch als Begleitung.

Besetzung

  • · Marit Wenzel (Klavier, Gesang)

Technik

Klavier oder Stage-Piano mit 88 gewichteten Tasten, 1x DI, Strom 230V, leiser Monitor optional.

Technik & Sound

Guter Klang ist Teil des Erlebnisses.

Was vor Ort an Technik nötig ist, hängt vom Format ab. Wir helfen mit einer Technikpauschale, die Technikbetreuung oder Verleih honoriert.

Beschallung

Kleine PA

Ausreichend für Hof, Garten, Vereinsraum. Keine Festival-Beschallung, sondern ehrlicher Nahklang.

Setup

Tontechnik

Mischpult, Mikrofone, Monitore, DI-Boxen. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Licht

Licht

Für Innenräume und Abendkonzerte. Stimmung, keine Lightshow.

Person

Betreuung vor Ort

Eine Person, die Aufbau, Soundcheck und Abbau trägt. Wird über die Technikpauschale honoriert.

Bedarf

Technikbedarf pro Event

Wird im Antrag angegeben, gegebenenfalls mit Liste der Geräte und der Person, die sie bringt.

Förderung

Technikpauschale bis 250 €

Dient der Honorierung von Technikverleih oder Technikbetreuung. Kein Gerätekauf.

Locations

Die Bühne ist überall, wo eine Tür aufgeht.

Was zählt, ist die Idee, nicht der Mietpreis. Hier sind Orte, die sich für Stadtteilmusik eignen.

Ort

Hof

Hinterhöfe, Wohnhöfe, Werkhöfe.

Ort

Garten

Gemeinschaftsgärten, Stadtgärten, große Privatgärten.

Ort

Wiese

Stadtteilwiesen, Parkflächen, Brachflächen mit Charakter.

Ort

Platz

Öffentliche Plätze, Quartiersplätze, Marktplätze.

Ort

Innenraum

Läden, Galerien, Ateliers, Schaufenster.

Ort

Vereinsraum

Bürgerhäuser, Stadtteilzentren, Gemeinderäume.

Ort

Nachbarschaftsort

Waschküche, Treppenhaus, Foyer, Werkstatt.

Ort

Ungewöhnlicher Ort

Bushäuschen, Parkhaus, Brücke. Wenn die Idee trägt.

Förderprogramm 2026

Was gefördert wird, was nicht, und wie viel.

Stadtteilmusik ist Teil des Förderprogramms Stadtteilkultur 2026 der Landeshauptstadt Wiesbaden. Hier die Eckpunkte, knapp und ehrlich.

Zeitraum

Was gefördert wird und bis wann ein Antrag möglich ist.

  • Gefördert werden Veranstaltungen zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober 2026.
  • Anträge sind formlos per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de möglich, bis zum 31.08.2026.

Was wird gefördert

Kleinere Livemusik-Konzerte in Stadtteilen und Bezirken.

  • Gefördert werden kleinere Livemusik-Konzerte in Stadtteilen und Bezirken.
  • Auch Lesungen mit Livemusik sind denkbar.
  • Das kulturelle Erlebnis muss im Vordergrund stehen, die Veranstaltung muss öffentlich zugänglich sein.
  • Gefördert werden professionelle Musikerinnen und Musiker.

Was wird nicht gefördert

Damit sind Zeit, Geld und Erwartungen klar.

  • Keine Förderung für Straßenfeste oder bestehende Veranstaltungsformate wie Weinstände, Kerben, Konzertreihen, Stadtteilkulturtage oder Festivals.
  • Keine Förderung für Musikpubs, Clubs oder Gastronomie mit üblichem Livemusikprogramm.
  • Hintergrundmusik, reine DJs und rein kommerzielle Formate sind ausgeschlossen.

Gage und Technik

Die Zahlen, knapp und ehrlich.

  • Gage: bis zu 250 Euro pro Musikerin oder Musiker und Konzert.
  • Voraussetzung: mindestens 60 Minuten Spieldauer.
  • Maximale Fördersumme für Künstlergagen: 1.000 Euro pro Konzert.
  • Zusätzliche Technikpauschale bei Bedarf: bis zu 250 Euro pro Konzert.
  • Die Technikpauschale dient der Honorierung von Technikverleih oder Technikbetreuung, nicht dem Kauf von Geräten.

Wichtige Hinweise

Bitte lesen, bevor du anträgst.

  • Pro Antragstellerin oder Antragsteller ist maximal eine Förderung möglich.
  • Ein Artist oder Ensemble darf nur durch einen Auftritt aus dem Programm gefördert werden.
  • Fördermittel sind begrenzt, die Bearbeitung erfolgt nach Eingang der Anträge.

Alle Angaben dienen der Orientierung. Maßgeblich sind die offiziellen Informationen des Kulturamts Wiesbaden. Anträge formlos per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de.

Ablauf

Vom Einfall zum Verwendungsnachweis.

In acht Schritten vom Konzertwunsch zur abgeschlossenen Förderung.

  1. Schritt 01

    Veranstaltungsidee entwickeln

    Was für ein Konzert, wo, mit wem, für wen? Ein guter Antrag fängt mit einem klaren Bild an.

  2. Schritt 02

    Artist und Ort klären

    Band oder Musikerin anfragen, Location abklopfen, Termin abstimmen.

  3. Schritt 03

    Infos sammeln

    Adressen, Daten, Programm, Dauer, Gage, Technikbedarf. Lieber einmal vollständig als dreimal nachfragen.

  4. Schritt 04

    Formlosen Antrag senden

    Per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de, mit allen Angaben aus der Checkliste.

  5. Schritt 05

    Rückmeldung abwarten

    Bearbeitung nach Eingang, Fördermittel sind begrenzt. Nicht zu spät absenden.

  6. Schritt 06

    Konzert durchführen

    Öffentlich zugänglich, mindestens 60 Minuten, Musik im Mittelpunkt.

  7. Schritt 07

    Gagen auszahlen und Belege sammeln

    Quittungen oder Kontoauszüge für alle ausgezahlten Gagen, Rechnungen für Technik, falls gefördert.

  8. Schritt 08

    Verwendungsnachweis einreichen

    Sachbericht, Publikumszahl, gerne 2 bis 3 Fotos. Ohne Verwendungsnachweis ist die Förderung nicht abgeschlossen.

Antrag

Was du für den Antrag parat haben solltest.

Formlos per E-Mail an stadtteilkultur@wiesbaden.de, mit den Angaben aus der rechten Liste.

  • Name und Wohnadresse

    Vollständiger Name und Wohnadresse der antragstellenden Person.

  • Organisation

    Falls vorhanden: Name der Organisation oder Institution.

  • Veranstaltungsort

    Anschrift des Veranstaltungsorts.

  • Datum und Uhrzeit

    Veranstaltungsdatum und Uhrzeit.

  • Band oder Artist

    Name der Band oder des Artists, inklusive aller Musikerinnen und Musiker mit Gage.

  • Programm und Dauer

    Geplantes Programm und Spieldauer in Minuten.

  • Beantragter Zuschuss

    Höhe des beantragten Zuschusses.

  • Technikpauschale

    Ja oder nein, gegebenenfalls mit Erläuterung.

  • Link zum Internetauftritt

    Falls vorhanden: Link zur Band oder zum Artist.

  • Kontodaten

    IBAN und Kontoinhaberin oder Kontoinhaber für die Auszahlung.

Verwendungsnachweis

Was nach dem Konzert eingereicht wird.

Geht am Stück raus, am besten innerhalb von vier Wochen nach dem Konzert.

  • Quittungen oder Kontoauszüge

    Für alle ausgezahlten Gagen an die Musikerinnen und Musiker.

  • Rechnungen für Technik

    Falls eine Technikpauschale gefördert wurde, die zugehörigen Rechnungen.

  • Kurzer Sachbericht

    Was war geplant, was ist passiert, was hat funktioniert, was nicht.

  • Publikumszahl

    Wie viele Menschen waren da? Eine ehrliche Schätzung reicht.

  • Fotos

    Gerne 2 bis 3 Fotos der Veranstaltung. Kein muss, hilft aber.

Veranstalter-Checkliste

Bevor du auf Sendung gehst.

Fünfzehn Punkte, die den Abend retten können. Nutze sie als Gesprächsleitfaden mit deinem Team.

  • Öffentlich zugänglich?

    Die Veranstaltung muss für alle offen sein, nicht als private Feier.

  • Musik im Mittelpunkt

    Kein Konzert als Hintergrundprogramm einer anderen Veranstaltung.

  • Mindestens 60 Minuten

    Spieldauer ist Voraussetzung für die Förderung.

  • Professionelle Musikerinnen und Musiker

    Hobbybands ohne professionellen Hintergrund sind nicht Gegenstand der Förderung.

  • Ort geeignet

    Hof, Garten, Raum: tragfähig, leise genug, gut erreichbar.

  • Bühnenfläche vorhanden

    Auch eine kleine Fläche reicht, aber sie muss da sein.

  • Tontechnik nötig

    Kläre den Bedarf früh, gegebenenfalls über die Technikpauschale.

  • Licht vorhanden

    Für Abendkonzerte zwingend, gerne einfach und stimmungsvoll.

  • GEMA klären

    Rechtzeitig anmelden, damit es hinterher keinen Stress gibt.

  • Setliste einholen

    Vom Artist oder der Band, für Moderation und Programmheft.

  • Nachbarn informieren

    Kurz, freundlich, persönlich. Ein Zettel am Briefkasten hilft.

  • Bewerbung planen

    Plakate, Social, Aushänge im Kiez, Pressemitteilung an Stadtteilmedien.

  • Catering organisieren

    Wasser, Kaffee, ein bisschen was zu essen. Artists sind Menschen.

  • Alkohol im öffentlichen Raum

    Bei Ausschank im öffentlichen Raum das Veranstaltungsbüro der Stadt kontaktieren.

  • Künstlerverträge

    Optional, aber sinnvoll: kurze schriftliche Vereinbarung mit dem Artist.

Für Members

Interner Bereich in Vorbereitung.

Was später möglich werden soll, damit Artists, Veranstalter und Technik nicht in Mailthreads ertrinken.

geplant

Artist-Profile verwalten

Bio, Genres, Besetzung, technische Anforderungen, Links.

geplant

Events einreichen

Mit Datum, Ort, Programm und Status direkt aus dem Member-Bereich.

geplant

Locations verwalten

Adressen, Kapazitäten, Indoor oder Outdoor, Hinweise.

geplant

Technikbedarf angeben

Was wird vor Ort gebraucht, was ist schon da, was kommt vom Verleih.

in Vorbereitung

Förderinfos vorbereiten

Antragsdaten strukturiert sammeln, damit der formlose Antrag schnell rausgeht.

in Vorbereitung

Checklisten abarbeiten

Veranstalter-Checkliste mit Erinnerungen pro Aufgabe.

in Vorbereitung

Dokumente und Belege sammeln

Quittungen, Rechnungen, Kontoauszüge, Fotos an einem Ort.

in Vorbereitung

Verwendungsnachweise vorbereiten

Sachbericht und Zahlen direkt aus dem System zusammensetzen.

geplant

Kalender und Status verfolgen

Wer ist im Antrag, wer hat Förderung, wer hat schon gespielt.

intern

Interne Kommunikation

Kurze Wege zwischen Artists, Veranstaltern und Technik.

Noch kein vollständiges Backend. Komponenten und Datenstrukturen sind so angelegt, dass eine spätere Anbindung ohne großen Umbau möglich ist.

Mitmachen

Bring Musik in deinen Stadtteil.

Ob Artist, Gastgeber, Technikteam oder Publikum: Stadtteilmusik lebt von Menschen, die Kultur möglich machen.